Projekte der Türkischen Gemeinde in NRW e.V.

Hier finden Sie Informationen über laufende und beendete Projekte der Türkischen Gemeinde in NRW e.V.. Vieleicht können auch Sie von unseren Projektangeboten profitieren, schauen Sie sich um!

Senior Engage

 

 

Das Projekt "Senior Engage" startete am 1. Juli 2016 und wird vom Bundesministerium des Inneren (BMI) im Rahmen "Gemeinwesenorientierte Integrationsprojekte" gefördert.

 

Das Projekt "SENIOR Engage" ist ein Projekt der Türkischen Gemeinde in NRW e.V. (TGNRW). Das Projekt hat einen Zeitraum von drei Jahren. Das Projekt basiert auf der thematischen Schwerpunktsetzung der Förderung 2.1.3 Förderung des Beitrags von Migrantenorganisationen zur Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe von älteren Migrantinnen und Migranten. Das Ziel ist die Aktivierung der älteren Migrantinnen und Migranten für das bürgerschaftliche Engagement für ältere und generationenübergreifend für jüngere Zuwanderinnen und Zuwanderer.

Der Projektfokus ist der Bezirk Hamborn im Duisburger Norden, insbesondere der Stadtteil Duisburg-Marxloh. Der Stadtteil Marxloh ist durch eine starke Migration aus der Türkei und eine hohe Arbeitslosigkeit geprägt.

 

Das Projektziel ist die Stärkung des Stadtteils und der Lebens- und Berufssituation von mindestens 30 Senioren mit Migrationshintergrund durch bürgerschaftliches Engagement. Insbesondere sollen arbeitslose Migrantinnen und Migranten mit Wohnsitz im Bezirk Hamborn für ein bürgerschaftliches Engagement gewonnen werden. Im Rahmen des bürgerschaftlichen Engagements werden sie Lösungsvorschläge für bestehende soziale Probleme im Stadtteil entwickeln und sich in entsprechenden offiziellen und informellen Gremien auf lokaler Ebene einbringen. Die Senioren werden mit den Kooperationspartnern zusammen ausgewählt und von hauptamtlichen Mitarbeitern und ehrenamtlich tätigen Personen der TGNRW begleitet. Hierbei werden Methoden des informellen Lernens angewandt. Im Zeitraum von drei Jahren sollen die 30 Senioren mit Migrationshintergrund durch ein gestärktes Selbstwertgefühl in der Lage sein, ein bürgerschaftliches Engagement im Bezirk Hamborn mit Fokus auf Duisburg-Marxloh für stadtteilspezifische Belange entwickelt zu haben und parallel auch Senioren und Jugendliche mit Migrationshintergrund für ein bürgerschaftliches Engagement zu gewinnen. Das Ziel ist, dass die von Migrantinnen und Migranten entwickelten Lösungsansätze für die stadtteilspezifischen Probleme von ihnen selbstständig in der Öffentlichkeit vertreten werden. Die 30 Senioren mit Migrationshintergrund werden mit einem Zertifikat als sogenannte "Engage-Lotsen" ausgezeichnet. Durch die zukünftige Betreuung von ehrenamtlich tätigen Personen seitens TGNRW wird auch die Nachhaltigkeit der Projektziele nach Ablauf der Projektdauer gewährleistet.

Gegen Radikalisierung - Gegen Salafismus

Das Projekt "Gegen Radikalisierung - Gegen Salafismus" startete am 1. April 2016 und wird von der Bezirksregierung NRW/Land NRW gefördert.

 

Das Projekt soll in Duisburg und Umgebung als Präventionsmaßnahme gegen Radikalisierung und gegen Salafismus und durchgeführt werden. Gleichzeitig soll sie auch als Anlaufstelle in unserem Verein TGNRW für bereits betroffene Eltern dienen.

 

Hintergrund:

Die Gründe, warum Radikalismus und Anhänger des Salafismus zunehmen, sind unterschiedlich.

Einzige Gemeinsamkeit der Gründe ist, dass die Probleme weitgehend bei den Jugendlichen in den Familien ihre Wurzeln haben.

Häufig sind gescheiterte Familienstrukturen, die Scheidung der Eltern oder das Gefühl der fehlenden Orientierung und kein Halt im Leben zu haben. Es können persönliche Kränkung, Enttäuschungen, aber auch andere Lebenskrisen sein.

Jugendliche aus Migrantenfamilien sind durch ihre sozial bedingten Probleme belastet und haben in ihrer Familie und Umgebung kaum Anerkennung, um Unterstützung oder Gehör zu bekommen. Die Werte wie Respekt oder Gewaltlosigkeit werden ihnen nicht ausreichend vermittelt. Im Gegenteil. Meistens wird es den Jugendlichen vorgelebt, dass sie zuschlagen sollen, wenn sie in eine Konfliktsituation mit Gewalt hineinrutschen. Auf die Bedürfnisse anderer gehen sie genauso wenig ein wie ihre Eltern auf die ihren.

Diese Jugendlichen bekommen in ihren Familien keine Geborgenheit, Sicherheit und Akzeptanz ihrer Persönlichkeit. Sie entwickeln emotionale Defizite wie Selbstwertprobleme und Schwierigkeiten bei der Regulierung ihrer Gefühle. Bedingt durch ihre emotionalen Defizite tun sie anderen Unrecht und Gewalt an. Auf der anderen Seite aber haben sie die Bereitschaft, Menschen Vertrauen zu schenken, die ihnen Anerkennung und Gehör geben, die sie brauchen.

Bei den männlichen Jugendlichen fehlt es häufig an einem Vorbild wie Vaterfigur. Bei diesen Familien bringt sich der Vater zu wenig in das Familienleben ein.

Es ist auch bekannt, dass in den muslimischen Familien die Jungen oft alle Freiheiten bekommen als die Mädchen. Die Jungen werden sich selbst überlassen, können kommen und gehen, wann sie wollen und wohin sie wollen. Bei Problemen schauen die Eltern weg, als sich damit auseinanderzusetzen und den eigenen Kindern die Grenzen ihrer Handlungsweise aufzuzeigen.

Radikalisierte, salafistische Gruppen haben einen schnelleren Zugang zu muslimisch geborenen Jugendlichen als zu nicht muslimischen. Hier nutzen diese Gruppen den Vorwand, dass alle muslimisch geborene in Deutschland als Muslim immer von allen Seiten diskriminiert werden. Der Übergang zu salafistischen Gruppen erfolgt dadurch, dass die Jugendlichen aus ihrem alten Leben fliehen möchten. Die salafistische Bewegung gibt den ausgerissenen Jugendlichen die Möglichkeit, gegen das eigene Elternhaus mit Rückendeckung zu rebellieren (Phänomen: Pubertät).

 

Projektziele:

Verhinderung der Radikalisierung und Übertritt in den gewaltbereiten Salafismus der Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund durch:

-Schulung der Eltern zur Elternpaten gegen Radikalisierung und Salafismus

-Unterstützung der Väter in ihrer Erziehungsaufgabe

-Förderung der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in ihrer Persönlichkeitsentwicklung

 

 

Inter-Erziehungskompetenzkultur (IKOMP)

Das Projekt "IKOMP" wurde im Zeitraum 01.11.2015 bis zum 31.12.2015 vom Bundesministerium im Innern im Rahmen der "Multiplikatorenschulungen" gefördert.

 

Die Projektziele waren die

-Qualifizierung von ehrenamtlichen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren insbesondere zu den Themen Schul- und Ausbildungssystem in Deutschland,

 

-Förderung der Elternmitwirkung (Multiplikatoren) an Schulgremien,

 

-Selbstbewusste Wahrnehmung von Erziehungsaufgaben und adäquate Förderung der Entwicklung der eigenen Kinder.

 

Im Rahmen des Projektes wurden 20 Eltern erfolgreich zu "Multiplikatoren" ausgebildet.

 

Die Projektstruktur wurde durch folgende Bausteine gewährleistet, die zugleich auch Bausteine/Module der Ausbildung zum ?Multiplikator? waren:

a) 20 Projektteilnehmer (20 Eltern) hinsichtlich der Steigerung des Selbstwertgefühls und Erkennung des Selbsthilfepotenzials ausbilden,

b) Coachingseminare für die 20 Projektteilnehmer (20 Eltern) mit ausgewählten Dozenten bezüglich der Wahrnehmung der Erziehungsaufgaben und Schul- und Ausbildungssystem in Deutschland durchführen, und

c) Kommunikation und Realisierung der Lösungsvorschläge auf Basis einer Mitwirkung in Schulgremien der 20 Projektteilnehmer/Multiplikatoren (Eltern).

 

Die entsprechenden Seminare wurden in Duisburg/in den Räumlichkeiten der TGNRW erfolgreich durchgeführt.

Das Projekt Starke Eltern- Starkes Umfeld- Starke Jugendliche wird gefördert von Fördermiteln des Europäischen Integrationsfonds (EIF) in Kooperation mit Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF).

Projekt der partizipativen Demokratie

Projekt "Demokratie (be)schreiben!"

 

Im Zeitraum 01. Januar 2013-31. Dezember 2013 hat die TGNRW in Kooperation mit der AG Sulab (Türkei), Verband der Pressevertreter aus Erzincan/Türkei und ERFED e.V. ein Projekt bezüglich partizipativer Demokratie durchgeführt. Das Projekt wurde von der Europäischen Union und Jugend für Europa gefördert. Die Referenznummer des Projektes lautet DE-13-22-2012-R3.

Das Ziel des Projektes war die bi-nationale Zusammenarbeit von deutschen und türkischen Jugendgruppen hinsichtlich partizipativer Demokratie.

Vom 01.06.2013-12.06.2013 und 04.08.2013 fanden entsprechende Workshops in Duisburg und in Erzincan/Türkei statt. An dem Projekt haben insgesamt 52 Jugendliche aus Duisburg und Erzincan/Türkei teilgenommen. Wesentliches Thema des Projektes waren die Gezi-Proteste in der Türkei, die im Rahmen des Projektes als Form der partizipativen Demokratie aufbereitet und analysiert wurde.

Das Projekt Städtische und ländliche Armutsbekämpfung (sulab) ist eine Jugendbegegnung, gefördert von Jugend in Aktion (JIA).

Multimedial

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